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Am 15.04 musste ich nun gluecklicherweise nicht arbeiten, da mein hollaendische Kollege gerne gehen wollte. Nun da nur einer von uns beiden mindestens an jedem Samstag in der Firma sein muss, hatte ich also das erste Mal etwas Zeit Delhi zu sehen.

GANZ schlechte Entscheidung sich gegen elf Uhr auf zu machen und zu den Palaesten und Sehenswuerdigkeiten aufzubrechen. Da werden es dann schon einmal so 40 Grad in der Sonne und die Luft kann man schneiden. Dies liegt nicht alleine an der Hitze, auch die ganzen Autoabgase machen es einem nicht leicht.
Naja, jedenfalls war ich halt nun einmal auf dem Weg zu dem bekannten INDIA GATE. Das sieht man schon mal in den Nachrichten und aehnelt doch sehr dem L´Arc de Triumph in Paris. Absicht????

Dabei handelt es sich um ein Bauwerk, dass an die 90000 Soldaten erinnern soll, die im zweiten Weltkrieg und Afghanistankrieg starben

Weiter ging es nun mit der Rikscha nach Old Delhi und in das so genannte Red Fort. Wie der Name es bereits verraet handelt es sich dabei um ein richtiges Fort von ernormer Groesse. In diesem Fort befinden sich nun auch noch drei Mueseen ( an diesem Tag haette es eins auch getan, aber wenn man einmal da ist . Letztlich wird dort ueber die verschiedenen Kriege der Inder gegen alle moeglichen Eroberer berichtet, da verliert man wirklich schon mal den Ueberblick. Es war jedoch ganz interessant. Vielleicht auch deswegen, weil mir dort das erste Mal richtig aufgefallen ist, wie einen die Inder anstarren. Eigentlich auch ganz lustig. Besonders wenn dann Kinder auf einen zukommen und einfach nur mal die „weisse Haut“ anfassen wollen oder dir mal die Hand schuetteln moechten. Man sollte hier also keine Beruehrungsaengste haben!!!!!!!!!!!!!
Aus dem Fort hinaus war mir wirklich nicht mehr nach Touristen-Tour, es war einfach nur heiss und mein T-Shirt hatte auch kaum noch trockene Stellen vorzuweisen.

Bei meiner kleinen internationalen Familie angekommen , konnte ich mich schon auf richtige hollaendische Pfanekuchen freuen. Unser hollaendischer Mitbewohner hatte sich einfach mal dazu entschieden, in der „Kueche“ die Pfanne zu greifen und loszulegen.
SUPER LECKER!!!!!!!!

Am Abend ging es dann mal wieder auf die Piste, vielleicht war es auch ganz gut so, da hat man dann auch nicht so viel Zeit zum nachdenken und fuer Heimweh. Es ging an diesem Abend in den „Orange Room“. Auf dem Weg dort hin ist mir das erste mal mein Herz ein wenig in die Hose gerutscht, weniger wegen dem Verkehr. Wie sich manche von Euch erinnern werden, gab es einen Anschlag auf eine muslimische Gebetsstaette an diesem Wochende. Und als wir nun im Auto sassen und an der Ampel standen gab es einen riesigen Knall. Da hat man natuerlich direkt wieder die Nachrichten von dem Anschlag im Kopf und macht sich so seine Gedanken, vor allem wenn dann auch auf einmal die Hauptsverkehrsstrasse abgesperrt wird. Gluecklicherweise handelte es sich bei diesem Knall NUR um einen Transformator, der wohl ein ganz klein wenig ueberstrappaziert wurde. Puh, schwein gehabt.

Endlich im Orange Room angekommen dachten wir eigentlich alle, nun geht es endlich los, Aber weit gefehlt, zumeist kommen nur Paare hinein und dann auch nur gegen einen Eintrittspreis von bis zu 18 Euro pro Person. Wer kann sich das schon erlauben???? Naja, nach zaehen Verhandlungen, wie man das halt hier so in Indien macht, konnten wir endlich rein und auch fuer weniger Geld. Das war uebrigens das bisher einzige Mal, das ich Eintritt zahlen musste. Mit unseren indischen Freunden kommen wir bisher in alle „Diskotheken“ so rein, auch wenn ich nicht so darauf aus bin hier in Diskotheken zu gehen.
1.5.06 08:05
 


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